Einleitung: Startschuss in England Die zweite Kalenderwoche 2001 markiert den traditionellen Beginn der „Launch-Season“. Während die Mechaniker noch den Weihnachtsspeck abtrainieren, lädt Jaguar Racing zur großen Show. Es ist das zweite Jahr für die Raubkatze unter Ford-Regie, und der Druck ist immens. Die Saison 2000 war ein teures Desaster – viel Marketing, wenig Punkte. In dieser Woche richten sich alle Augen auf Milton Keynes und den neuen Jaguar R2.
Jaguar R2: Alles auf Angriff? Eddie Irvine, der charismatische Playboy und ehemalige Ferrari-Vize, steht im Rampenlicht. Er gibt sich in den Interviews der KW 2 gewohnt lässig, aber bestimmt. Der R2 soll schlanker, leichter und vor allem zuverlässiger sein. Doch die eigentliche Story der Woche ist nicht das Auto, sondern das Personal. Bobby Rahal hat das Ruder übernommen und versucht, amerikanische „Racer-Mentalität“ in den bürokratischen Ford-Konzern zu bringen. Gleichzeitig taucht eine Legende im Paddock auf: Niki Lauda. In dieser Woche verdichten sich die Hinweise, dass der dreifache Weltmeister eine Schlüsselrolle im Ford-Konzern (PAG) übernehmen wird. Die Medien spekulieren: Wird Lauda zum Retter oder zum Unruheherd? Für Luciano Burti, den neuen zweiten Fahrer neben Irvine, ist diese Woche der Beginn seines großen Traums, der jedoch unter enormem Beobachtungsdruck steht.
Benettons Übergangsjahr Auch in Enstone regt sich etwas. Renault hat das Team gekauft, aber 2001 werden sie noch als „Benetton-Renault“ an den Start gehen. In der zweiten Januarwoche sickern erste Details zum neuen B201 durch. Es ist eine seltsame Phase für das Team: Flavio Briatore ist zurück, und mit Jenson Button (von Williams ausgeliehen) und Giancarlo Fisichella hat man eines der spannendsten Fahrerduelle. Doch die Experten warnen in dieser Woche: Der neue Weitwinkel-Motor von Renault ist ein radikales Konzept. Ist er genial oder eine tickende Zeitbombe?
Fazit der Woche Die KW 2 zeigt, dass Geld allein keine Rundenzeiten kauft. Jaguar versucht, sich neu zu erfinden, und die Formel 1 wartet skeptisch ab. Die Autos werden poliert präsentiert, aber die Sorgenfalten der Teamchefs sind im Blitzlichtgewitter unübersehbar.
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