Das Kimi-Räikkönen-Dilemma Die dritte Kalenderwoche 2001 wird von einer hitzigen Debatte dominiert, die bis in die höchsten Gremien der FIA reicht. Das Thema: Kimi Räikkönen. Peter Sauber hat den jungen Finnen als Stammfahrer nominiert. Das Problem? Der Junge hat fast keine Erfahrung. Gerade einmal 23 Autorennen hat er in seinem Leben bestritten, keines davon in der Formel 3 oder Formel 3000. Er kommt quasi direkt aus dem Kart und der Formel Renault. In KW 3 tagt die F1-Kommission. Kritiker wie Max Mosley warnen vor einem Sicherheitsrisiko. „Ein Kind in einer Rakete“, titeln einige Gazetten. Doch Peter Sauber bleibt stur. Er hat Kimi testen lassen und gesehen, was die Stoppuhr sagt. In dieser Woche wird entschieden: Kimi erhält die Superlizenz nur auf Bewährung. Er steht unter Beobachtung. Ein Fehler, und die Lizenz ist weg. Es ist die Geburt des „Iceman“, der all diesen Trubel mit einem Schulterzucken abtut.

Jordan EJ11: Der Hai beißt zu Eddie Jordan, der Showman der Boxengasse, nutzt die KW 3 für seinen großen Auftritt. Der neue Jordan EJ11 wird präsentiert. Mit Honda-Werksmotoren will das Team zurück an die Spitze, nachdem 2000 enttäuschend verlief. Das Design ist aggressiv: Eine hohe Nase und – zur Freude der Fans – kehrt das Haifisch-Design auf der Lackierung zurück. Heinz-Harald Frentzen und Jarno Trulli gelten als eines der stärksten Fahrerpaare im Feld. Die Stimmung bei der Präsentation ist euphorisch. Jordan posiert mit Models, doch die technische Botschaft ist ernst: Man will „Best of the Rest“ hinter Ferrari und McLaren werden.

BAR und der Honda-Bruderkampf Parallel dazu stellt British American Racing (BAR) den BAR 003 vor. Jacques Villeneuve, der Ex-Weltmeister, geht in sein drittes Jahr mit dem Team. Die Brisanz in dieser Woche: Auch BAR hat Honda-Motoren. Es entbrennt ein offener Krieg zwischen Jordan und BAR darüber, wer das wahre Honda-Werksteam ist. In KW 3 werden die ersten verbalen Giftpfeile zwischen den Teamchefs Craig Pollock (BAR) und Eddie Jordan verschossen.

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