Maranellos Antwort: Der F2001 Ende Januar, in der vierten Kalenderwoche, bebt die Erde in Italien. Ferrari enthüllt den F2001. Nach dem langersehnten Titel im Vorjahr ist der Druck abgefallen, aber der Hunger ist gewachsen. Michael Schumacher präsentiert einen Wagen, der eine klare Evolution ist, aber ein auffälliges Merkmal hat: Die tief hängende Nase („Droop Snoot“). Ross Brawn und Rory Byrne erklären in dieser Woche der versammelten Weltpresse, dass der F2001 speziell um die neuen Michelin-Reifen der Konkurrenz zu schlagen, noch mehr Abtrieb generieren muss. Die Tests in Fiorano beginnen sofort. Die Tifosi stehen an den Zäunen. Die Botschaft der KW 4 aus Italien ist klar: Wir geben den Pokal nicht mehr her.

McLaren schlägt zurück: Der MP4-16 Nur Tage später zieht McLaren-Mercedes nach. In Valencia wird der MP4-16 enthüllt. Mika Häkkinen, der 2000 den Titel knapp verlor, wirkt in dieser Woche entschlossener denn je. Er ist frisch Vater geworden, doch von Müdigkeit keine Spur. Neben ihm David Coulthard, der ewige Zweite, der ankündigt, 2001 endlich aus Mikas Schatten treten zu wollen. Technisch wirkt der Silberpfeil filigraner als der Ferrari. Adrian Newey hat wieder am Limit gebaut. In den ersten Testfahrten der KW 4 zeigt sich jedoch: Der Mercedes-Motor hat Power, aber die Hydraulik zickt. Ein erstes Warnsignal?

Der Test-Krieg in Spanien Die Rennstrecken in Jerez und Barcelona sind in dieser Woche ausgebucht. Alle Teams sind nun vor Ort. Es ist das erste wirkliche Aufeinandertreffen von Ferrari und McLaren auf der Strecke. Die Stoppuhren laufen heiß. Journalisten versuchen, aus den Benzinmengen schlau zu werden. Wer blufft? Wer fährt leer? KW 4 ist die Woche, in der die psychologische Kriegsführung zwischen Ron Dennis (McLaren) und Jean Todt (Ferrari) beginnt.

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